|
In
den letzen Wochen unternahmen die Klassen 3a und 3b eine Reise in die
Vergangenheit. Wie haben eigentlich die Großeltern in der Schule gelernt?
Gab es damals auch schon Gruppentische, Computer und Mitbestimmung im
Unterricht? Wie und was haben Kinder in de Schule gelernt und wie haben
sie gelebt?
Im
Unterricht wurden einige dieser Fragen geklärt und einige Teile alte
Schulordnung ausprobiert. In Oberlübbe macht es doch Spaß morgens
aufzustehen und die Lehrerin stehend zu begrüßen.
In
Hiddenhausen bekam die Kinder dann einen Eindruck der Strenge und
Disziplin der alten Schule. Mit Holzschuhen an den Füßen in engen Bänken
still zu sitzen, fiel doch einigen Kindern schwer. Auch das Schreiben mit
Griffeln auf alten Schiefertafeln hatten sich einige Kinder leichter
vorgestellt. „Oh nein! Ich muss mit rechts schreiben!“ , war von
einigen Linkshändern zu hören. Wurde die Gruppe zu laut, wusste die
Gruppenleitung, kostümiert mit altem, schwarzen Trachtenkleid, sich mit
Hilfe des Rohrstockes Gehör zu verschaffen. Natürlich wurde er nur gegen
das Pult geschlagen. Aber die Kinder ahnten, dass es früher doch anders
zuging. Auch das Auswendiglernen eines Lobgedichtes auf den Kaiser war
sehr ungewohnt für die Kinder.
Neben
dem Klassenraum und der gemeinsamen Unterrichtsstunde, konnten die Kinder
noch die Lehrerwohnung besichtigen. Hier erfuhren sie einiges über das
Leben und Wohnen vor 100 – 150 Jahren. Auch westfälische Spezialitäten
wie „Pickert“, einige Redewendungen und die Waschgewohnheiten der
Menschen damals wurden besprochen.
Insgesamt
war es ein interessanter Ausflug in die Vergangenheit und hat allen sehr
viel Spaß gemacht.
D.
Tiemann
|